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Deformierte Hufe

Werden die Pferde auf weichen Böden gehalten, so daß es keinerlei natürlichen Abrieb gibt, und vernachlässigen die Besitzer die Hufpflege, so sind deformierte Hufe die Folge. Die Pferde sind in ihrem Gangverhalten beeinträchtigt und erleiden im schlimmsten Fall Schmerzen beim Laufen und gravierende Probleme mit Gelenken, Sehnen und Bändern.

 

 

 

   

5jährige Stute

 

3jähriges Pony

 

 

 

   

2jähriger Tinker

 

Und so sieht derselbe Huf nach der

2. Bearbeitung aus: noch mit

Verbesserungspotential, aber

endlich voll nutzbar!

 

 

   

..und nochmal fünf Wochen später: an

Strahl und Sohle habe ich kaum etwas

tun müssen, das Wandhorn des 

Tragrands ist gleichmäßig stark

und wurde gut berundet.

 

 

 

 

 ...und noch ein paar Vorher-Nachher-Bilder eines 6jährigen Warmbluts, dessen Hufe durch einen nicht optimalen Beschlag verformt wurden:

 

   

Ausgangssituation März 2010

 

und im Dezember 2010

 

 

 

 

   

März 2010

 

Dezember 2010

 

 

 

 

   

März 2010

 

Dezember 2010

 

Im Verlauf eines Dreivierteljahres ist der Huf einmal komplett "durchgewachsen", die überlange Zehe wurde regelmäßig gekürzt und berundet. Der Huf ist jetzt kürzer und kompakter, das Pferd kann physiologisch korrekt laufen.

Das Wichtigste jedoch ist, daß man akzeptiert, daß die Hufbearbeitung zum Erreichen eines korrekten und gesunden Hufs ein Prozeß ist, der Zeit benötigt und nicht im Hopplahopp-Verfahren machbar ist.

 

Hufrollen-Syndrom

Hier Bilder eines 13jährigen Wallachs, der seit seinem sechsten Lebensjahr unter Hufrollenproblemen leidet, der seit Jahren chronisch lahm und nicht reitbar ist, und an dem sämtliche Spezialbeschläge ausprobiert wurden. Ein auf Chiropraktik spezialisierter Tierarzt empfahl dringend, endlich den Beschlag abzunehmen und einen Barhufspezialisten zu Rate zu ziehen.

 

 

   

Ausgangssituation Anfang Juli 2010

 

Stand Ende Dezember 2010

 

Oben links: man kann deutlich sehen, daß die Zehe weit nach vorne gezogen ist; die Zehenwand ist nicht gerade, sondern hat zwei Fingerbreit unter dem Kronrand einen Knick. Die Ballen stehen hinten weit über die Eisenenden hinaus.

Oben rechts: der Huf ist insgesamt kürzer geworden, die Zehenwand ist gerade, die ehemals spitz hinten herausstehenden Ballen wurden runder, harmonischer.

 

 

      

Anfang Juli mit Beschlag...

 

...und nach der Eisenabnahme

 

Ende Dezember: der Huf wird weiter

 

Oben links: bei der Sohlenansicht bestätigt sich, daß die Ballen spitz hinter dem Trachtenende hinausgedrückt werden.

Mitte: nach der Eisenabnahme zeigt sich deutlich, wie zusammengepreßt der Trachtenbereich ist.

Oben rechts: ein halbes Jahr später ist gut zu erkennen, daß der Huf im Trachtenbereich weiter wird.  Die Ballen stehen noch heraus, aber nicht mehr so stark und nicht mehr so spitz; die Asymmetrie wird sich ebenfalls noch geben.

Auch wenn die Bilder Zwischenergebnisse und keine Endresultate zeigen: eine gute Barhufbearbeitung kann auch bei scheinbar hoffnungslosen Fällen Erstaunliches bewirken. Gerade bei Pferden mit Hufrollenproblemen macht es Sinn, sich von Spezialbeschlägen, Keilen, Polstern, Platten etc zu verabschieden und barhuf und mit Hufschuhen oder Bekleben zu arbeiten.